Business Coaching für Führungskräfte und Menschen in Verantwortung
Nicht lauter. Sondern klarer.
Führung ist einfach, wenn alles läuft. Interessant wird es, wenn es das nicht tut.
Eine Entscheidung muss getroffen werden. Jemand stellt sich quer. Ein Gespräch läuft anders als erwartet. Der Druck steigt. Und plötzlich reagieren wir selbst anders, als wir eigentlich möchten.
Wir werden ungeduldig. Rechtfertigen uns. Ziehen uns zurück. Wollen es allen recht machen. Oder halten an einer Position fest, obwohl wir längst merken, dass sie uns nicht weiterbringt.
In meinem Business Coaching geht es deshalb nicht nur darum, was du als Führungskraft anders machen kannst. Sondern darum zu verstehen, was in dir selbst passiert.
Was bringt dich aus deiner Klarheit? Welche Situationen triggern dich? Wo hältst du dich selbst zurück? Welche Stärken helfen dir? Und was brauchst du, um auch dann bewusst entscheiden und souverän handeln zu können, wenn es schwierig wird?
Denn Führung beginnt für mich mit Selbstführung.
Woran wir im Coaching arbeiten können
Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Themen zu mir. Manchmal steht eine neue Führungsrolle an. Manchmal ein Gespräch, das schon viel zu lange aufgeschoben wird. Eine Entscheidung fällt schwer. Oder die Erkenntnis: So wie bisher möchte ich nicht mehr reagieren.
Im Business Coaching kann es darum gehen,
- die eigene Führungsrolle zu finden und klar auszufüllen,
- eine neue Führungsposition souverän zu übernehmen,
- schwierige Gespräche klar und wertschätzend zu führen,
- Entscheidungen zu treffen und zu vertreten,
- eigene Trigger und automatische Reaktionsmuster früher zu erkennen,
- innere Widerstände und Unsicherheiten besser zu verstehen,
- Grenzen zu setzen und klar zu kommunizieren,
- mit Konflikten, Druck und hohen Erwartungen umzugehen,
- die eigenen Stärken bewusster einzusetzen,
- unterschiedliche Persönlichkeiten individuell zu führen,
- Verantwortung zu übernehmen, ohne sich permanent beweisen zu müssen,
- oder in Veränderungsphasen wieder Orientierung und Handlungsspielraum zu gewinnen.
Dabei geht es nicht darum, eine „perfekte Führungskraft“ zu werden oder einen bestimmten Führungsstil zu übernehmen.
Es geht darum, die eigene Art zu führen weiterzuentwickeln – klar, reflektiert und passend zur eigenen Persönlichkeit.
Was sich durch Coaching verändern kann
Manchmal wissen wir längst, was wir anders machen möchten – uund trotzdem machen wir im entscheidenden Moment genau das, was wir eigentlich nicht mehr wollten.
Genau hier wird Coaching interessant.
Wenn du besser verstehst, was hinter deinen Reaktionen, Unsicherheiten oder inneren Widerständen liegt, verändert sich etwas: Du bemerkst früher, was gerade mit dir passiert. Und zwischen Reaktion und Handlung entsteht wieder eine Wahl.
Das kann ganz konkret heißen: In einem schwierigen Gespräch ruhig zu bleiben. Eine Grenze aussprechen, ohne sich anschließend dafür rechtfertigen zu müssen. Einen Konflikt nicht länger vermeiden. Eine Entscheidung klar vertreten, auch wenn nicht alle sie gut finden. Oder zu erkennen, dass die Reaktion deines Gegenübers nicht automatisch etwas über dich aussagt.
Souveränität bedeutet für mich nicht, immer sicher zu sein oder auf alles sofort eine Antwort zu haben.
Souveränität bedeutet, auch in Unsicherheit wieder Zugang zur eigenen Klarheit und Handlungsfähigkeit zu finden
Coaching mit Blick auf die Realität von Führung
Führung kenne ich nicht nur aus der Theorie. Ich führe seit über 13 Jahren mein eigenes Unternehmen und weiß, wie es sich anfühlt, wenn Entscheidungen nicht nur diskutiert, sondern getroffen werden müssen. Wenn Mitarbeitende Orientierung erwarten. Wenn unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Wenn etwas nicht funktioniert. Und wenn am Ende trotzdem jemand Verantwortung übernehmen muss.
Gleichzeitig arbeite ich seit vielen Jahren mit Menschen aus unterschiedlichsten Unternehmen, Branchen und Hierarchieebenen. Das hat meinen Blick geschärft. Ich nehme schnell wahr, was zwischen Menschen passiert, wo sich etwas verändert und welche Dynamik gerade entsteht.
Meine Ausbildung zum Business Coach hat diesen Erfahrungsschatz psychologisch vertieft – und auch meine eigene Art zu führen verändert.
Heute verbinde ich in meinem Business Coaching gelebte Führungserfahrung, einen geschärften Blick für Menschen und Dynamiken und psychologisch fundiertes Coaching.
Wie ich arbeite
Erst verstehen. Dann verändern.
Ich glaube nicht daran, dass wir schwierige Reaktionen, Unsicherheiten oder innere Widerstände einfach „wegtrainieren“ müssen.
Mich interessiert zunächst: Was steckt dahinter?
Warum bringt mich genau diese Situation aus der Ruhe? Warum fällt mir diese Entscheidung so schwer? Warum sage ich Ja, obwohl ich Nein meine? Warum ärgert mich das Verhalten eines bestimmten Menschen immer wieder?
Denn auch Reaktionen, die uns heute im Weg stehen, haben häufig einen guten Grund. Wenn wir verstehen, was in uns passiert, welche Bedürfnisse berührt werden und welche Muster dabei anspringen, können wir anders damit umzugehen.
Dabei arbeite ich unter anderem mit Ansätzen aus der Positiven Psychologie, dem Internal Family Systems (IFS), systemischen Coachingmethoden, Achtsamkeit und körperorientierten Ansätzen. Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen und nicht jedes Anliegen braucht dieselbe Herangehensweise. Deshalb wähle ich aus, was für dich und deine Situation hilfreich ist.
Und wir schauen nicht nur darauf, was schwierig ist.
Was kannst du bereits? Was trägt dich? Welche Werte sind dir wichtig? Welche Charakterstärken helfen dir – und welche nutzt du vielleicht noch viel zu wenig?
Entwicklung heißt für mich nicht, jemand anderes zu werden. Sondern mehr aus dem zu machen, was schon da ist.
Für wen ist mein Business Coaching geeignet?
Ich arbeite mit Führungskräften und Menschen, die Verantwortung tragen oder gerade dabei sind, sie zu übernehmen.
Vielleicht führst du schon seit vielen Jahren und merkst, dass bestimmte Situationen dich trotzdem immer wieder herausfordern. Vielleicht übernimmst du zum ersten Mal ein Team und fragst dich, wie du eigentlich führen möchtest. Du leitest Projekte, führst ein Unternehmen oder stehst vor einer beruflichen Veränderung.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Frauen in Führungspositionen und auf Menschen, die ihren eigenen Führungsstil entwickeln möchten, ohne sich dafür verbiegen zu müssen.
Auch Unternehmen können Coaching für einzelne Führungskräfte oder Mitarbeitende beauftragen. Dabei klären wir zu Beginn transparent Auftrag, Ziele und Rahmenbedingungen. Was im persönlichen Coaching besprochen wird, bleibt vertraulich.
Nicht lauter. Sondern klarer.
Für mich ist das mehr als ein Satz.
Klarheit bedeutet nicht Härte. Und Souveränität bedeutet nicht, immer alles im Griff zu haben.
Es geht darum, sich selbst gut genug zu kennen, um auch dann bewusst entscheiden zu können, wenn es schwierig wird. Das Gegenüber wahrzunehmen, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Und sich immer wieder zu fragen:
Was braucht diese Situation – und wie möchte ich darin handeln?
Genau dabei begleite ich dich.
Business Coaching in München, Hamburg und online
Wir können uns persönlich in München treffen, nach Vereinbarung auch im Raum Hamburg – oder online, wenn das für dich und deinen Alltag besser passt.
Am Anfang steht ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Du erzählst mir, was dich gerade beschäftigt. Wir schauen, worum es wirklich geht und ob die Zusammenarbeit für uns beide passt.
Denn auch beim Coaching muss die Chemie stimmen.
Selbstführung & Souveränität – warum gute Führung bei mir selbst beginnt
Was bedeutet Selbstführung?
Selbstführung bedeutet für mich, sich selbst gut genug zu kennen, um bewusst entscheiden zu können, wie man handeln möchte. Die eigenen Werte, Bedürfnisse, Stärken und Grenzen zu kennen und zu merken, wenn man gerade beginnt, die eigene Klarheit zu verlieren.
Warum ist Selbstführung für Führungskräfte so wichtig?
Weil wir immer mitführen. Mit unserer Haltung. Unserer Stimmung. Unseren Erwartungen. Und mit der Art, wie wir reagieren, wenn es schwierig wird.
Gerade unter Druck wird das sichtbar: Ein Gespräch kippt. Eine Entscheidung wird infrage gestellt. Jemand reagiert völlig anders als erwartet. Dann zeigt sich, ob ich nur reagiere – oder noch entscheiden kann, wie ich handeln möchte.
Gute Selbstführung schafft dabei auch mehr Raum für das Gegenüber. Wer die eigenen Reaktionen besser versteht, kann Unterschiede bei anderen leichter wahrnehmen, ohne die eigene Position zu verlieren.
Kann man Selbstführung lernen?
Ja. Durch Reflexion – und vor allem durch Erfahrung.
Je besser ich erkenne, was mich stärkt, verunsichert oder automatisch reagieren lässt, desto größer wird mein Handlungsspielraum. Dabei geht es nicht darum, die eigene Persönlichkeit zu verändern oder sich ständig „im Griff“ zu haben.
Es geht darum, sich selbst so gut zu verstehen, dass man auch unter Druck wieder bewusst führen kann.
Wie arbeiten wir im Coaching an der Selbstführung?
Wir nehmen konkrete Situationen aus deinem Führungsalltag. Ein Gespräch, das dich noch beschäftigt. Eine Entscheidung, bei der du ins Schwimmen kommst. Einen Menschen, bei dem du immer wieder anders reagierst, als du eigentlich möchtest.
Dann schauen wir genauer hin: Was passiert in diesem Moment mit dir? Was denkst du? Was spürst du? Was brauchst du? Und was lässt dich automatisch reagieren?
Wir arbeiten mit Reflexion, Perspektivwechsel, deinen Stärken und auch mit körperorientierten Methoden. Denn manchmal merken wir längst im Körper, dass etwas passiert, bevor wir es mit dem Kopf verstanden haben.
So entsteht Selbstführung nicht nur durch Nachdenken. Du lernst, dich selbst früher wahrzunehmen und gewinnst dadurch die Möglichkeit, anders zu entscheiden und zu handeln.
Trigger, innere Widerstände und automatische Reaktionen verstehen
Was ist eigentlich ein Trigger?
Du wirst unterbrochen. Jemand stellt deine Entscheidung infrage. Reagiert abweisend. Überschreitet eine Grenze.
Und plötzlich passiert etwas. Du ärgerst dich stärker, als du möchtest. Wirst unsicher. Gehst in Verteidigung. Beginnst dich zu erklären. Verstummst. Oder die Situation beschäftigt dich noch Stunden später.
Genau dieser Moment interessiert mich.
Warum reagiere ich manchmal anders, als ich möchte?
Unter Druck greifen wir schnell auf vertraute Reaktionsmuster zurück. Wir werden laut oder leise, rechtfertigen uns, gehen in den Angriff, ziehen uns zurück oder versuchen, Konflikte zu vermeiden.
Rational wissen wir vielleicht längst, wie wir gerne reagieren würden. Und trotzdem übernimmt im entscheidenden Moment der Autopilot.
Was steckt hinter meinen Triggern?
Genau hier wird es für mich spannend. Statt die eigene Reaktion einfach „wegzubekommen“, schauen wir genauer hin: Was wurde gerade berührt? Ein Bedürfnis? Eine alte Erfahrung? Eine innere Überzeugung? Wovor versucht dich deine Reaktion möglicherweise zu schützen?
Eine Reaktion ergibt mehr Sinn, sobald wir verstehen, woher sie kommt.
Was haben Trigger mit Führung zu tun?
Unsere Reaktionen bleiben nicht bei uns. Sie wirken auf Gespräche, Entscheidungen und andere Menschen.
Wer die eigenen Trigger kennt, kann früher erkennen: Moment – hier passiert gerade etwas mit mir.
Und genau dadurch entsteht wieder eine Wahl: automatisch reagieren – oder bewusst entscheiden, wie du mit der Situation umgehen möchtest.
Wie kann Coaching dabei helfen?
Im Coaching nehmen wir konkrete Situationen auseinander, die dich beschäftigen oder immer wieder ähnlich ablaufen. Was ist tatsächlich passiert? Was hast du wahrgenommen? Was hat es in dir ausgelöst? Und an welcher Stelle hätte eine andere Reaktion möglich werden können?
Wir machen Muster sichtbar, versuchen zu verstehen, was dahinterliegt, und probieren neue Möglichkeiten aus, damit du im entscheidenden Moment mehr Handlungsspielraum hast.
Das Ziel ist nicht, keine Trigger mehr zu haben.
Das Ziel ist, sie gut genug zu kennen, damit sie nicht entscheiden, wie du führst.
Für mich ist das ein wesentlicher Teil von Selbstführung – und damit auch von souveräner Führung.
Wie läuft ein Business Coaching ab?
Warum ein Erstgespräch?
Am Anfang steht ein unverbindliches Kennenlernen. Du erzählst mir, was dich gerade beschäftigt und was du verändern möchtest. Gleichzeitig schauen wir, ob die Chemie zwischen uns stimmt – denn Vertrauen ist für einen guten Coachingprozess entscheidend.
Muss ich mein Ziel schon genau kennen?
Nein. Manchmal ist bereits sehr klar, woran du arbeiten möchtest. Manchmal gehört es zum Coaching, zunächst herauszufinden, worum es eigentlich geht. Gemeinsam klären wir dein Anliegen und entwickeln daraus ein Ziel für unsere Zusammenarbeit.
Wie lange dauert ein Business Coaching?
Eine Sitzung dauert in der Regel 10 Stunden über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten mit 5 Doppelstunden. Wie viele Termine sinnvoll sind, hängt von deinem Anliegen ab. Manche Themen lassen sich in wenigen Sitzungen gut bearbeiten, andere brauchen mehr Zeit. Coaching dauert bei mir so lange, wie es für dich hilfreich ist – nicht länger.
Was passiert zwischen den Terminen?
Ein wichtiger Teil der Veränderung findet im Alltag statt. Du kannst neue Perspektiven ausprobieren, Reaktionen bewusster wahrnehmen und beobachten, was sich verändert. Diese Erfahrungen nehmen wir in die nächste Sitzung mit.
Kann mein Arbeitgeber das Coaching beauftragen?
Ja. Wird das Business Coaching von einem Unternehmen beauftragt, klären wir zu Beginn Ziele und Rahmenbedingungen. Was wir im persönlichen Coaching besprechen, bleibt vertraulich.
Wo findet das Coaching statt?
Bei mir in der Kochschule in München im gemütlichen Esszimmer und Seminarraum oder bei Ihnen im Unternehmen. Oder aber in unserer Location bei Hamburg.
Fragen, die im Coaching immer wieder auftauchen
Coaching beginnt oft mit Unsicherheit oder dem Wunsch nach mehr Klarheit. Viele Menschen stehen an einem Punkt, an dem sie Entscheidungen bewusster treffen, ihre Rolle besser verstehen oder Zusammenarbeit anders gestalten möchten.
Die folgenden Fragen begegnen mir immer wieder – im Gespräch mit Führungskräften, Teams und Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen.
Was macht mein Business Coaching besonders?
Mein Coaching verbindet fundierte Coaching-Methoden mit über 13 Jahren Erfahrung in der Begleitung von Teams und Gruppenprozessen. Durch die Arbeit im Kochraum erkenne ich Dynamiken schnell und arbeite praxisnah, klar und menschenorientiert.
Für wen ist mein Coaching geeignet?
Ich arbeite mit Führungskräften, Unternehmer:innen, Projektverantwortlichen und Menschen, die ihre berufliche Rolle bewusster gestalten möchten – ebenso mit Teams, die ihre Zusammenarbeit weiterentwickeln wollen.
Mit welchen Themen kommen Menschen ins Coaching?
Häufig geht es um Führung, Entscheidungsfindung, Fokus, Kommunikation, Rollenklärung, innere Stabilität oder den Wunsch, sich in komplexen Situationen klarer auszurichten.
Wie läuft ein Coaching-Prozess bei mir ab?
Jeder Coaching-Prozess ist individuell. Wir starten mit einer klaren und ausführlichen Standortbestimmung, entwickeln neue Perspektiven und übertragen die Erkenntnisse in konkrete Schritte für den beruflichen Alltag.
Wie unterstützt Coaching bei Führung und Selbstführung?
Coaching hilft dabei, die eigene Wirkung besser zu verstehen, Entscheidungen bewusster zu treffen und einen Führungsstil zu entwickeln, der authentisch zur eigenen Persönlichkeit passt.
Welche Methoden nutzt du im Coaching?
Ich arbeite unter anderem mit Ansätzen aus der Positiven Psychologie, Hakomi, Internal Family Systems (IFS) sowie systemischer Beratung und Aufstellungsarbeit – immer angepasst an die jeweilige Person und Situation. Sowie verschiedener Kommunikationsmodelle.
Welche Rolle spielt der Kochraum in deinem Coaching-Ansatz?
Der Kochraum ist ein Erfahrungsraum, in dem Zusammenarbeit unmittelbar sichtbar wird. Diese langjährige Erfahrung mit realen Gruppendynamiken fließt in mein Coaching ein – auch wenn das Coaching selbst unabhängig vom Kochen stattfinden kann.
Was ist das Ziel deines Coachings?
Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, innerlich klarer zu werden, ihre Stärken bewusster zu nutzen und im beruflichen Kontext ruhig, fokussiert und wirksam zu handeln.
Wie ich im Coaching arbeite
Arbeite ich nach einer bestimmten Coaching-Methode?
Nein. Ich arbeite nicht nach einer Methode – ich arbeite mit dem Menschen, der vor mir sitzt.
Jedes Anliegen und jeder Mensch ist anders. Deshalb verbinde ich unterschiedliche psychologisch fundierte Coachingansätze und wähle aus, was für die jeweilige Situation hilfreich ist.
In meine Arbeit fließen unter anderem Internal Family Systems (IFS), Positive Psychologie, die Arbeit mit Charakterstärken, systemische Coachingansätze, Hakomi, Achtsamkeit und körperorientierte Methoden ein.
Dabei ergänzen sich diese Ansätze für mich sehr gut: Die Positive Psychologie und die Arbeit mit Charakterstärken richten den Blick auf Ressourcen, Fähigkeiten und das, was bereits trägt. IFS hilft dabei, innere Anteile, Trigger, Widerstände und unterschiedliche Bedürfnisse besser zu verstehen. Systemische Ansätze erweitern den Blick auf Beziehungen, Rollen und das Umfeld, in dem wir handeln. Hakomi, Achtsamkeit und körperorientierte Methoden beziehen stärker mit ein, was wir wahrnehmen und körperlich erleben – manchmal lange bevor wir es gedanklich einordnen können.
Welche Methode wir nutzen, ist für mich zweitrangig. Entscheidend ist, was dir hilft, dich selbst besser zu verstehen und deinen Handlungsspielraum zu erweitern.
Warum entwickle ich meine Arbeit kontinuierlich weiter?
Weil Entwicklung für mich auch als Coach nicht aufhört. Ich bilde mich kontinuierlich weiter, vertiefe bestehende Ansätze und beschäftige mich mit neuen Erkenntnissen aus Psychologie, Coaching, Führung und Positiver Psychologie.
Dabei geht es mir nicht darum, immer mehr Methoden zu sammeln. Ich möchte verstehen, was Menschen bewegt, was Veränderung unterstützt und wie sich neue Erkenntnisse sinnvoll in meine Arbeit integrieren lassen.
Diese Neugier gehört für mich zu professionellem Coaching genauso wie die Bereitschaft, die eigene Haltung und Arbeit immer wieder zu reflektieren.
Was verbindet diese unterschiedlichen Ansätze?
Erst verstehen. Dann verändern.
Ich möchte nicht vorschnell etwas „wegcoachen“, das zunächst einmal einen guten Grund haben kann. Wenn wir verstehen, was hinter einem Verhalten, einem inneren Widerstand oder einer starken Reaktion steckt, entsteht häufig genau der Abstand, den es braucht, um wieder bewusst entscheiden zu können.
Gleichzeitig schauen wir auf das, was bereits vorhanden ist: auf Stärken, Ressourcen, Erfahrungen und Fähigkeiten, die vielleicht gerade nicht ausreichend zugänglich sind.
So entsteht Veränderung für mich nicht aus dem Gedanken „Was stimmt mit mir nicht?“, sondern aus einem tieferen Verständnis dafür, was gerade in mir passiert, was ich brauche und welche Möglichkeiten ich bereits mitbringe.