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berge

Hallo, ich bin Valerie


Unternehmerin, Business Coach und Trainerin.

Und jemand, der Menschen sehr genau beobachtet.

Valerie Lanzensberger Portrait mit hund henry

Seit über 13 Jahren führe ich mein eigenes Unternehmen und arbeite im Kochraum Woche für Woche mit Menschen aus unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen. Vorstände und Führungskräfte stehen dabei genauso mit mir am Herd wie IT-Spezialist, Vertriebler oder Projektteams.

Diese vielen Begegnungen haben meinen Blick auf Menschen, Führung und Zusammenarbeit geprägt.

Denn wenn Menschen gemeinsam etwas schaffen sollen, wird schnell sichtbar, wie unterschiedlich wir sind: Wer übernimmt Verantwortung? Wer wartet ab? Wer braucht Sicherheit? Wer gibt den Ton an? Wie gehen Menschen mit Zeitdruck, unterschiedlichen Vorstellungen oder Fehlern um?

Genauso erlebe ich immer wieder, wie unterschiedlich Menschen auf Veränderungen und neue Herausforderungen reagieren. Was bei der einen Person Neugier und Lust auf Neues auslöst, kann bei einer anderen Unsicherheit oder inneren Widerstand hervorrufen. Vertraute Muster zu verlassen und sich auf Unbekanntes einzulassen, ist oft viel schwieriger, als es von außen scheint.

Mich interessiert deshalb nicht nur, was Menschen tun. Mich interessiert, was dahinterliegt. Was hält uns zurück, obwohl wir eigentlich etwas verändern wollen? Welche Bedürfnisse, Erfahrungen oder inneren Überzeugungen wirken dabei? Und was brauchen wir, um wieder handlungsfähig zu werden?

Für mich geht es dabei nicht darum, innere Widerstände einfach zu überwinden. Sondern zunächst zu verstehen, was sie uns sagen und welche Funktion sie haben. Denn genau daraus können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.

Vom Arbeiten mit Menschen zum Coaching

Mein Weg zum Coaching begann deshalb nicht mit einer Coachingausbildung.

Ich habe Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Soziale Organisation studiert, Unternehmen gegründet, Mitarbeitende geführt, wirtschaftlich gute wie herausfordernde Zeiten erlebt, Entscheidungen getroffen und immer wieder erfahren, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen.

Gleichzeitig habe ich über viele Jahre Unternehmensgruppen begleitet und erlebt, wie unmittelbar Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit sichtbar werden, wenn Menschen gemeinsam ins Tun kommen.

Irgendwann wollte ich noch genauer verstehen, was ich dabei seit Jahren beobachtete: Warum reagieren wir in bestimmten Situationen plötzlich anders, als wir eigentlich möchten? Was bringt uns aus unserer Klarheit? Warum fällt Veränderung manchmal so schwer, obwohl wir rational längst wissen, was wir anders machen wollen? Und wie gelingt es, wieder bewusst zu entscheiden, statt automatisch zu reagieren?

Mit meiner Ausbildung zum Business Coach bei Dietz Coaching habe ich meinen praktischen Erfahrungsschatz psychologisch fundiert und vertieft. Und diese Ausbildung hat nicht nur meine Arbeit verändert, sondern auch mich selbst als Führungskraft.

Ich habe begonnen, meine eigene Souveränität noch bewusster weiterzuentwickeln, meine Trigger früher wahrzunehmen und besser zu verstehen, was in herausfordernden Situationen in mir und meinem Gegenüber passiert. Vieles davon ist heute Teil unserer Zusammenarbeit im eigenen Team: Wir kennen unsere unterschiedlichen Muster besser, können früher erkennen, wenn eine Situation kippt, darüber sprechen und uns gegenseitig darauf einstellen.

Das hat unsere Zusammenarbeit spürbar verändert – und macht mir bis heute Freude: nicht gegen Reaktionen und Widerstände anzukämpfen, sondern neugierig darauf zu werden, was dahintersteckt.

Heute verbinde ich genau diese eigene Erfahrung mit meiner Arbeit als Coach: unternehmerische und gelebte Führungserfahrung, persönliche Entwicklung und einen psychologisch fundierten Blick auf Menschen und Dynamiken.

 

Nicht lauter. Sondern klarer.

Dieser Satz beschreibt ziemlich genau, was gute Führung für mich bedeutet.

Ich glaube nicht an den einen richtigen Führungsstil und auch nicht daran, dass wir für jede schwierige Situation nur die passende Kommunikationstechnik lernen müssen.

Führung beginnt für mich bei der Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen und zu führen. Zu verstehen, was mich gerade bewegt. Zu erkennen, wann ich reagiere, statt bewusst zu handeln. Die eigenen Bedürfnisse, Werte und Grenzen zu kennen – und sie klar kommunizieren zu können.

Denn Klarheit bedeutet für mich nicht Härte. Sie schafft Orientierung und gibt gleichzeitig Raum für das Gegenüber.

Genau daran arbeite ich mit Führungskräften und Menschen in Verantwortung: die eigene Haltung zu verstehen, Stärken bewusst einzusetzen, innere Widerstände wahrzunehmen, Handlungsspielräume zu erweitern und auch dann bei sich zu bleiben, wenn Situationen anspruchsvoll werden.

Und persönlich?

Neugier und Enthusiasmus gehört wahrscheinlich zu meinen stärksten Antriebskräften. Ich entwickle gerne neue Ideen, bringe Menschen zusammen, probiere aus, hinterfrage und denke weiter. Stillstand liegt mir nicht besonders.

An meiner Seite sind mein Mann Erwin und unser Irish Setter Henry. Erwin begleitet nicht nur mein Leben, sondern seit vielen Jahren auch mein Unternehmertum. Und Henry erinnert mich ziemlich zuverlässig daran, dass Führung erstaunlich wenig mit Lautstärke zu tun hat.

Bei ihm funktionieren Klarheit, Präsenz, Vertrauen, Zugenwandheit und Konsequenz. Aufregung und Lautstärke dagegen eher selten.

Vielleicht gefällt mir deshalb der Satz „Nicht lauter. Sondern klarer.“ so gut.

Er gilt für mich weit über das Coaching hinaus.