Workshops für Führung, Kommunikation & Zusammenarbeit
Zusammenarbeit verändert sich, wenn wir verstehen, was zwischen Menschen passiert.
Ein Team kommt zusammen – und ziemlich schnell passiert etwas. Einer übernimmt. Eine andere hält sich zurück. Manche brauchen klare Strukturen, andere möglichst viel Freiraum. Informationen gehen verloren. Erwartungen bleiben unausgesprochen. Und manchmal wundern sich am Ende alle, warum Zusammenarbeit so anstrengend geworden ist.
Genau das interessiert mich.
In meinen Workshops und Trainings schauen wir darauf, was tatsächlich im Team passiert: Wie kommuniziert ihr miteinander? Wer übernimmt Verantwortung – und wer nicht? Welche Rollen haben sich entwickelt? Welche Stärken werden genutzt und welche übersehen? Wo entstehen Missverständnisse? Und was braucht ihr, damit Zusammenarbeit leichter und gleichzeitig klarer wird?
Dabei geht es nicht darum, einem Team das nächste Modell überzustülpen. Wir schauen hin, reflektieren, wechseln Perspektiven und probieren Neues aus.
Denn gute Zusammenarbeit entsteht für mich nicht dadurch, dass alle gleich funktionieren. Sondern dadurch, dass Unterschiede verstanden und sinnvoll miteinander verbunden werden.
Veränderung nicht nur besprechen. Sondern erlebbar machen.
Ein Team kann lange darüber sprechen, wie es zusammenarbeitet. Spannender wird es, wenn es etwas gemeinsam tun muss.
Eine Aufgabe steht im Raum. Die Zeit läuft. Entscheidungen müssen getroffen werden. Plötzlich übernimmt jemand die Führung, der sonst eher still ist. Eine andere Person wartet auf klare Ansagen. Zwei verfolgen unterschiedliche Wege. Und irgendwo fehlt eine Information.
Genau in solchen Momenten wird Zusammenarbeit sichtbar.
Seit vielen Jahren arbeite ich mit immer wieder neuen Unternehmensgruppen. Diese Erfahrung hat meinen Blick für die kleinen Signale geschärft: Wann verändert sich eine Dynamik? Wer geht voran? Wer zieht sich zurück? Wo entsteht Spannung? Und was braucht die Gruppe gerade?
Deshalb arbeite ich nicht nur mit theoretischem Input. Je nach Ziel und Gruppe nutzen wir Reflexion, Perspektivwechsel, Charakterstärkenarbeit, körperorientierte Methoden und gemeinsame Aufgaben – im Seminarraum, in der Küche oder outdoor.
Wir beobachten, was passiert. Wir sprechen darüber. Und wir übertragen die Erkenntnisse auf den Arbeitsalltag.
Was wir erleben, können wir betrachten. Was wir verstehen, können wir verändern.
Ein besonderer Erfahrungsraum – die Küche
Warum ausgerechnet eine Küche?
Weil hier niemand lange theoretisch über Zusammenarbeit sprechen muss. Man tut es einfach.
Ein gemeinsames Ziel. Begrenzte Zeit. Unterschiedliche Fähigkeiten und Vorstellungen. Aufgaben müssen verteilt, Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben werden. Nicht alles funktioniert wie geplant. Und genau dann wird es interessant.
Die Küche wird so zu einem kleinen Abbild des Arbeitsalltags – mit einem entscheidenden Unterschied: Wir können unmittelbar beobachten, was gerade passiert.
Wer übernimmt Führung? Wer wartet ab? Wie kommuniziert ihr unter Zeitdruck? Was passiert, wenn jemand einen anderen Weg einschlägt? Wie geht ihr mit Fehlern um? Und wie wird aus vielen einzelnen Beiträgen am Ende ein gemeinsames Ergebnis?
Diese Situationen müssen wir nicht künstlich herstellen. Sie entstehen beim gemeinsamen Tun ganz von selbst.
Und wir arbeiten nicht nur über den Kopf. Wir sehen, hören, riechen, schmecken, bewegen uns und handeln miteinander. Lernen wird zu einer Erfahrung, die mit deutlich mehr verbunden ist als mit einer Folie oder einem Modell.
Anschließend schauen wir gemeinsam auf das Erlebte: Was ist passiert? Was davon kennen wir aus eurem Arbeitsalltag? Was hat funktioniert? Und was möchtet ihr anders machen?
Erleben. Verstehen. Übertragen.
Genau darin liegt für mich die besondere Stärke der Küche als Lernraum für Führung und Teamentwicklung.
Workshop-Angebote & individuelle Konzepte
Im Folgenden findest du eine Auswahl meiner Workshops und Formate. Sie geben einen Rahmen – kein fertiges Programm, das ich jedem Team überstülpe.
Welche Inhalte, Methoden und Erfahrungsräume sinnvoll sind, hängt davon ab, was euch gerade beschäftigt und was ihr erreichen möchtet.
Denn ein guter Workshop beginnt für mich nicht mit einer fertigen Methode, sondern mit der Frage: Was braucht dein Team jetzt?
Nicht lauter. Sondern klarer.
Selbstführung, Präsenz und Souveränität
Wie bleibst du klar, wenn es schwierig wird?
Wie vertrittst du deine Position, ohne dich in Rechtfertigungen zu verlieren?
Wie setzt du Grenzen, ohne unnötig hart zu werden?
Und wie behältst du deine Souveränität, wenn dein Gegenüber dich herausfordert?
Gerade in verantwortungsvollen Rollen reicht fachliche Kompetenz allein nicht aus. Unterschiedliche Interessen treffen aufeinander. Entscheidungen werden infrage gestellt. Erwartungen steigen. Zeitdruck kommt dazu.
Und plötzlich reagieren wir anders, als wir eigentlich möchten: Wir werden lauter oder leiser. Rechtfertigen uns. Vermeiden eine Auseinandersetzung. Oder halten an unserer Position fest, obwohl wir längst merken, dass die Situation etwas anderes braucht.
Souveränität bedeutet für mich nicht, immer sicher, unangreifbar oder besonders durchsetzungsstark zu sein.
Es geht darum, die eigenen Reaktionen früh wahrzunehmen und die eigene Position zu kennen. Was passiert gerade bei mir? Was braucht diese Situation? Wann spreche ich? Wann setze ich eine Grenze? Wann muss ich nicht weiter argumentieren? Und wie bleibe ich klar, ohne meine eigene Art zu verlieren?
Genau daran arbeiten wir in diesem Workshop.
Mein Modell der souveränen Selbstführung
Der Workshop verbindet psychologisches Verständnis mit konkreten Situationen aus dem Führungs- und Arbeitsalltag. Dabei arbeiten wir auf fünf Ebenen:
- Bewusstsein
Eigene Trigger, automatische Reaktionen und Verhaltensmuster erkennen. Verstehen, was dich aus deiner Souveränität bringt – und was dir hilft, wieder handlungsfähig zu werden. - Innere Klarheit
Die eigene Position, Werte, Bedürfnisse und Grenzen kennen. Bewusst entscheiden, statt automatisch zu reagieren. - Präsenz
Körperhaltung, Stimme und Wirkung wahrnehmen und gezielt einsetzen. Präsenz zeigen, ohne lauter werden zu müssen. - Positionierung
Klar kommunizieren, Grenzen setzen, Entscheidungen vertreten und Verantwortung übernehmen – ohne dich in unnötigen Erklärungen und Rechtfertigungen zu verlieren. - Strategisches Handeln
Hierarchien, Status und Dynamiken besser verstehen und bewusst entscheiden, welche Form der Kommunikation und des Handelns die Situation tatsächlich braucht.
Was wir konkret trainieren
Der Workshop ist interaktiv, erfahrungsorientiert und nah an realen Situationen. Eigene Beispiele und konkrete Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag gehören ausdrücklich dazu.
Wir arbeiten unter anderem daran,
- Selbstzweifel von tatsächlicher Kompetenz zu unterscheiden
- eigene Trigger und automatische Reaktionen früher wahrzunehmen
- auch unter Druck Zugang zur eigenen Klarheit zu behalten
- souverän mit Hierarchien, Status und Widerständen umzugehen
- klar zu kommunizieren, ohne unnötig hart zu werden
- Stimme, Körperhaltung und Präsenz bewusst einzusetzen
- Grenzen zu setzen und Entscheidungen zu vertreten
- die eigene Argumentations- und Rechtfertigungsfalle zu erkennen
- Rollen und Rollenerwartung zu verstehen
- unterschiedliche Bedürfnisse und Perspektiven besser wahrzunehmen
- die eigenen Chrakterstärken erkennen und gezielt einsetzen
- und den persönlichen Handlungsspielraum in schwierigen Situationen zu erweitern
Dabei geht es nicht darum, sich einen bestimmten Führungs- oder Kommunikationsstil anzutrainieren. Denn echte Autorität entsteht nicht durch Dominanz, sondern durch innere Ruhe, Klarheit und Bewusstsein für die eigene Wirkung.
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für Führungskräfte, Projektverantwortliche und Menschen, die Verantwortung tragen – oder gerade dabei sind, sie zu übernehmen.
Der Workshop eignet sich für erfahrene Führungskräfte ebenso wie für Nachwuchsführungskräfte und Führungsteams, die ihre Selbstführung, Kommunikation und souveräne Wirkung weiterentwickeln möchten.
Inhalte und Schwerpunkte passe ich an die Gruppe und die konkreten Herausforderungen im Unternehmen an.
Auch als Women-in-Leadership-Training
„Nicht lauter. Sondern klarer.“ kann gezielt als Women-in-Leadership-Training konzipiert werden.
Du wirst unterbrochen. Deine Kompetenz wird infrage gestellt. Du merkst, dass du dich ausführlicher rechtfertigst als nötig. Oder du fragst dich, wie klar du auftreten kannst, ohne als „zu hart“ wahrgenommen zu werden.
In dieser Variante arbeiten wir zusätzlich an Situationen, die Frauen in Führungsrollen besonders beschäftigen können: Raum einnehmen und sichtbar werden, Unterbrechungen und Statusverhalten, Perfektions- und Beweisdruck, klare Grenzen und der Umgang mit Zuschreibungen.
Auch hier gilt: Es geht nicht darum, lauter oder härter zu werden.
Sondern selbstverständlicher in der eigenen Klarheit, Kompetenz und Wirkung zu stehen.
Für mehr Informationen schreib mir eine email
Stressmanagement
Stress verstehen. Ressourcen stärken.
Stress ist individuell. Stress ist allgegenwärtig.
Was die eine Person anspornt, ist für die andere längst zu viel. Ein voller Kalender kann beflügeln – oder überfordern. Eine neue Aufgabe kann neugierig machen – oder schlaflose Nächte verursachen.
Stress gehört zu unserem Leben. Er kann uns aktivieren, fokussieren und leistungsfähig machen. Problematisch wird es, wenn Belastung dauerhaft wird, Erholung fehlt oder wir das Gefühl bekommen, den Anforderungen nur noch hinterherzulaufen.
In diesem Workshop geht es deshalb nicht um die nächste Entspannungstechnik. Wir schauen genauer hin: Was bringt dich unter Druck? Was kostet Energie? Welche Erwartungen wirken auf dich? Was kannst du beeinflussen – und wo brauchst du einen anderen Umgang mit dem, was sich nicht verändern lässt?
Rollen & Erwartungen – wo entsteht eigentlich der Druck?
Im beruflichen Alltag bewegen wir uns in unterschiedlichen Rollen und zwischen unterschiedlichen Erwartungen.
Was erwartet das Unternehmen von dir? Was dein Team? Deine Kolleg? Deine Führungskraft? Was gehört tatsächlich zu deiner Rolle – und welche Ansprüche packst du selbst noch obendrauf?
Nicht jeder Druck kommt von außen. Und nicht jede Erwartung müssen wir erfüllen.
Rollenklärung hilft dabei, Prioritäten bewusster zu setzen, Grenzen zu erkennen und Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie tatsächlich hingehört.
Dabei trennen wir berufliche und private Rollen nicht künstlich voneinander. Denn Belastung und Energie halten sich selten an die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben.
Energiequellen & Energieräuber – was gibt Kraft, was kostet Kraft?
Manche Termine kosten Energie. Andere geben sie. Manche Menschen tun uns gut. Andere Gespräche beschäftigen uns noch Stunden später. Und manchmal sind es gar nicht die großen Dinge, sondern viele kleine, die irgendwann zu viel werden.
Wir schauen deshalb auf deine persönliche Energiebilanz: Was stärkt dich? Was kostet dich Kraft? Welche Ressourcen nutzt du bereits? Und was ist im vollen Alltag irgendwann verloren gegangen?
Dabei geht es nicht um allgemeingültige Rezepte für Erholung. Was dir Energie gibt, muss für jemand anderen noch lange nicht funktionieren.
Innere & äußere Wirkkräfte – was kannst du tatsächlich beeinflussen?
Nicht alles, was uns belastet, lässt sich verändern. Gleichzeitig haben wir manchmal mehr Handlungsspielraum, als wir unter Stress noch sehen können.
Deshalb unterscheiden wir: Was kommt von außen? Was entsteht bei mir? Was kann ich beeinflussen? Wo kann ich gestalten? Wo braucht es eine Entscheidung oder eine Grenze? Und wo geht es darum, einen anderen Umgang mit etwas zu finden, das ich nicht ändern kann?
Selbstwirksamkeit bedeutet nicht, für alles verantwortlich zu sein. Sondern zu erkennen, wo ich tatsächlich etwas bewirken kann.
Resilienz & Haltung – was hilft mir, mit Belastung umzugehen?
Resilienz bedeutet für mich nicht, möglichst viel wegstecken zu können.
Es geht darum, Belastung rechtzeitig wahrzunehmen, die eigenen Ressourcen zu kennen und nach herausfordernden Phasen wieder in Balance zu finden.
Wir schauen deshalb nicht nur auf Stressoren, sondern auch darauf, was bereits trägt: Erfahrungen, Beziehungen, Charakterstärken, persönliche Ressourcen und Strategien, die im eigenen Alltag tatsächlich funktionieren.
Stress erleben – optional in der Küche
Stress lässt sich wunderbar erklären. Interessanter wird es, wenn er tatsächlich entsteht.
Beim gemeinsamen Kochen ist die Zeit begrenzt. Mehrere Dinge passieren gleichzeitig. Entscheidungen müssen getroffen werden. Jemand braucht eine Information. Etwas funktioniert nicht wie geplant.
Plötzlich wird spürbar: Wann empfindest du Druck als anregend – und wann kippt er? Was passiert dann mit dir? Wirst du hektisch? Übernimmst du alles selbst? Verlierst du den Überblick? Oder wirst du plötzlich besonders fokussiert?
Wir beobachten, was passiert, reflektieren die Erfahrung und übertragen sie anschließend auf den Arbeitsalltag.
So bleibt Stressmanagement nicht theoretisch. Es wird erlebbar.
Inhalte des Coaching-Tages
- Stress verstehen & einordnen: Positiven und belastenden Stress unterscheiden und persönliche Belastungsfaktoren im beruflichen und privaten Kontext erkennen.
- Rollen & Erwartungen: Rollen klären, Prioritäten setzen und Erwartungen hinterfragen.
- Energiequellen & Energieräuber: Eigene Ressourcen und die persönliche Energiebilanz bewusster wahrnehmen.
- Innere & äußere Wirkkräfte: Erkennen, was du beeinflussen kannst – und was nicht.
- Resilienz & Haltung: Eigene Ressourcen, Achtsamkeit und einen gesunden Umgang mit Belastung stärken.
- Praxis & Transfer: Erkenntnisse an konkreten Situationen erproben und in den Alltag übertragen.
Das Ziel ist nicht, Stress aus unserem Leben zu verbannen. Sondern besser zu verstehen, wann er uns antreibt, wann er uns belastet – und was wir selbst dazu beitragen können, gesund und handlungsfähig damit umzugehen.
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für Unternehmen und Teams, die sich mit Stress, Belastung und einem gesunden Umgang mit den eigenen Ressourcen auseinandersetzen möchten – zum Beispiel im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), der Gesundheitsförderung oder Teamentwicklung.
Inhalte und Erfahrungsräume passe ich an die jeweilige Gruppe und den Kontext im Unternehmen an.
Facts
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Dauer: 1 Tag / 8 Stunden, auf Wunsch als 2-Tages-Format
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Format: Coaching-Workshop mit Input, Reflexion, Übungen und konkretem Transfer
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Highlight: 2-stündige Kochpause mit gesundem 2-Gänge-Menü – Ernährung als Energiequelle erleben
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Teilnehmer: bis 12 Personen
Optional: IIm Raum Hamburg kann der Workshop auch im Haus Siebenstein in Drochtersen stattfinden. Auf Wunsch ergänzen wir das Seminar durch eine tiergestützte Erfahrung mit Eseln. Gerade bei Stress werden dabei Präsenz, Tempo, Grenzen und die eigene Wirkung auf eine sehr unmittelbare Weise erfahrbar.
Neugierig geworden? Schreib mir eine email für ein individuelles Angebot
Führung wirksam gestalten
individuelle Stärken im Team entfalten
Menschen sind unterschiedlich – und genau deshalb funktioniert Führung nicht nach einem einzigen Rezept.
Was die eine Person motiviert, kann bei einer anderen Druck erzeugen. Manche brauchen viel Eigenverantwortung, andere mehr Orientierung und Sicherheit. Manche wollen erst verstehen, bevor sie loslegen. Andere fangen an und finden ihren Weg beim Tun.
Alle gleich zu führen, ist deshalb nicht automatisch fair oder wirksam.
Gute Führung bedeutet für mich, Unterschiede wahrzunehmen und Führung an Mensch und Situation anzupassen.
Im Workshop schauen wir deshalb zunächst auf die eigene Führungsrolle: Wo gibst du Orientierung? Wo schaffst du Freiraum? Was kannst du delegieren? Wann greifst du ein? Und wo fällt es dir vielleicht schwer, Verantwortung wirklich abzugeben?
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Charakterstärken und Ressourcen. Welche Stärken bringst du selbst in Führung ein? Was können die Menschen in deinem Team besonders gut? Welche Fähigkeiten werden bereits genutzt – und welche bekommen vielleicht noch zu wenig Raum?
Dabei geht es nicht darum, Menschen zu analysieren oder in Schubladen zu stecken. Es geht darum, genauer hinzusehen.
Was braucht diese Person von mir, um Verantwortung übernehmen und ihre Fähigkeiten einbringen zu können?
Führung erleben – optional am Herd
Auf Wunsch übertragen wir diese Fragen direkt in die Küche.
Beim gemeinsamen Kochen werden Führung und Zusammenarbeit unmittelbar sichtbar: Wer übernimmt Verantwortung? Wie werden Aufgaben delegiert? Wie viel Orientierung wird gegeben? Wer lässt Freiraum? Und was passiert, wenn jemand einen anderen Weg wählt als den, den du selbst genommen hättest?
Gerade darin liegt eine spannende Führungsfrage: Muss es auf meine Art passieren – oder zählt das Ergebnis?
Wir beobachten, was passiert, reflektieren das gemeinsam Erlebte und übertragen die Erkenntnisse anschließend auf konkrete Führungssituationen im Arbeitsalltag.
„Follow the process.“
Ein Teilnehmer hat nach einem Workshop etwas gesagt, das für mich sehr gut beschreibt, was beim gemeinsamen Arbeiten passieren kann:
„Das Spannende war, sich wirklich darauf einzulassen und dem Prozess zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass in einem Team so viele unterschiedliche Fähigkeiten vorhanden sind, dass am Ende ein gutes Ergebnis entsteht.“
Genau darin steckt für mich auch eine wichtige Führungsfrage: Wie viel muss ich selbst steuern – und wann darf ich darauf vertrauen, dass andere ihre Fähigkeiten einbringen und gemeinsam einen guten Weg finden?
Führung bedeutet eben auch, Verantwortung abzugeben, unterschiedliche Wege zuzulassen und nicht schon vorher wissen zu müssen, wie das Ergebnis genau entstehen wird.
Inhalte des Workshops
- Führungsrolle & Verantwortung: Die eigene Rolle klären und Führung bewusst gestalten.
- Individuell führen: Unterschiedliche Persönlichkeiten, Bedürfnisse und Situationen wahrnehmen.
- Stärkenorientiert führen: Charakterstärken erkennen und gezielt einsetzen.
- Delegation & Eigenverantwortung: Orientierung geben, Freiräume schaffen und Verantwortung übertragen.
- Motivation & Entwicklung: Potenziale erkennen und Mitarbeitende individuell begleiten.
- Praxis & Transfer: Konkrete Führungssituationen reflektieren und – optional am Herd – unmittelbar erlebbar machen.
Wirksame Führung bedeutet nicht, für jeden Menschen die richtige Antwort zu kennen. Sondern genau genug hinzusehen, um zu erkennen, was dieser Mensch und diese Situation gerade brauchen.
Du möchtest den Workshop für dein Führungsteam oder dein Unternehmen gestalten?
Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot, schreib mir eine email
Zusammenarbeit bewusst gestalten
Verstehen, was ein Team wirklich braucht
Ein Team kann aus sehr kompetenten Menschen bestehen – und trotzdem funktioniert die Zusammenarbeit nicht automatisch gut.
Rollen entstehen. Informationen fließen – oder eben nicht. Manche übernehmen Verantwortung, andere halten sich zurück. Erwartungen bleiben unausgesprochen. Entscheidungen ziehen sich. Und manchmal schleichen sich Muster ein, die niemand bewusst gewählt hat.
In diesem Workshop schauen wir deshalb auf das Team als Ganzes:
Wie arbeitet ihr miteinander? Welche Rollen haben sich entwickelt? Wie trefft ihr Entscheidungen? Wo entstehen Missverständnisse oder Reibung? Und was funktioniert bereits richtig gut?
Eine Frage interessiert mich dabei besonders:
Kennt ihr eigentlich die Stärken der anderen?
Wisst ihr, wer besonders gut strukturiert, wer Menschen zusammenbringt, wer mutig vorangeht, wer genau hinsieht oder auch dann ruhig bleibt, wenn es schwierig wird? Und werdet ihr manchmal von Fähigkeiten überrascht, die ihr bei Kolleg bisher gar nicht gesehen habt?
Denn erst wenn wir wissen, was die anderen einbringen können, können wir diese unterschiedlichen Stärken als Team wirklich nutzen. Das verbessert nicht nur die Qualität der Zusammenarbeit, sondern auch die Zufriedenheit der Einzelnen: Menschen arbeiten lieber dort, wo sie das einbringen können, was sie gut können.
Ein gutes Team muss nicht gleich denken oder gleich stark sein. Es muss wissen, was in ihm steckt.
Zusammenarbeit erleben
Je nach Ziel arbeiten wir im Seminarraum, in der Küche oder outdoor. Im Raum Hamburg können auch tiergestützte Erfahrungen mit Eseln Teil des Workshops sein.
Dabei steht nicht die Aktivität im Mittelpunkt.
Entscheidend ist, was dabei zwischen euch passiert.
Wir machen Zusammenarbeit und Stärken sichtbar, reflektieren das Erlebte und übertragen die Erkenntnisse auf euren Arbeitsalltag.
Inhalte des Workshops
- Rollen & Dynamiken: Verstehen, welche Rollen und Muster sich im Team entwickelt haben.
- Stärken & Ressourcen: Welche Fähigkeiten stecken im Team und werden sie wirklich genutzt?
- Kommunikation: Wo entstehen Missverständnisse und was braucht es für mehr Klarheit?
- Verantwortung & Entscheidungen: Wie werden Verantwortung übernommen und Entscheidungen getroffen?
- Vertrauen & Feedback: Was braucht es, damit auch Schwieriges angesprochen werden kann?
- Transfer: Was wollen wir im Arbeitsalltag konkret anders machen?
Ein gutes Team muss nicht gleich denken. Es muss verstehen, wie es miteinander gut arbeiten kann.
Besonders sinnvoll ist der Workshop für neue Teams, bei Führungswechseln, in Veränderungsprozessen oder wenn Zusammenarbeit neu geklärt werden soll.
Du möchtest wissen, welches Format zu deinem Team passt?
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Klar kommunizieren
Verstehen, was beim Gegenüber ankommt
Gesagt ist nicht automatisch verstanden.
Wir kommunizieren aus unserer eigenen Perspektive. Unser Gegenüber hört durch seine. Erfahrungen, Erwartungen und Bewertungen mischen sich ein – und manchmal sind wir uns erstaunlich sicher, verstanden worden zu sein.
Bis wir merken: Da ist etwas ganz anderes angekommen.
In diesem Workshop schauen wir darauf, wie Verstehen entsteht: Was möchte ich eigentlich sagen? Was hört mein Gegenüber? Was interpretiere ich selbst in Aussagen hinein? Und wie kann ich nachfragen, bevor aus einer Annahme ein Konflikt wird?
Zuhören, nachfragen, Bedürfnisse aussprechen
Gute Kommunikation beginnt für mich nicht beim Reden. Sondern beim Zuhören.
Können wir eine andere Perspektive zunächst verstehen, ohne ihr zustimmen zu müssen? Können wir nachfragen, bevor wir bewerten? Und können wir unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich gesagt wurde, und dem, was wir daraus gemacht haben?
Eine Frage spielt dabei für mich eine besondere Rolle:
Was brauche ich eigentlich – und weiß mein Gegenüber davon?
Unausgesprochene Erwartungen sind ein wunderbarer Nährboden für Enttäuschung und Konflikte. Wir erwarten etwas, sprechen es aber nicht aus – und sind anschließend enttäuscht, wenn unser Gegenüber es nicht erfüllt.
Menschen können unsere Bedürfnisse nicht erraten.
Klar zu kommunizieren bedeutet deshalb auch, Anliegen, Erwartungen und Bedürfnisse auszusprechen und dem Gegenüber die Möglichkeit zu geben, darauf zu reagieren.
Wenn Gespräche schwierig werden
Gerade wenn etwas unangenehm ist, vermeiden wir häufig Klarheit. Wir formulieren vorsichtiger als nötig. Sprechen Dinge zu spät an. Oder hoffen, dass der andere schon verstehen wird, was wir eigentlich meinen.
Im Workshop arbeiten wir deshalb mit konkreten Situationen: Wie spreche ich Schwieriges an? Wie gebe ich Feedback, das konkret und hilfreich ist? Wie nehme ich Feedback an? Und wie bleibe ich im Gespräch, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind?
Nicht jedes Gespräch muss mit Einigkeit enden. Aber mit mehr Klarheit, als es begonnen hat.
Was wir konkret bearbeiten
- Wahrnehmung & Interpretation: Was wurde tatsächlich gesagt – und was mache ich daraus?
- Zuhören & Fragen: Verstehen, bevor wir antworten oder Lösungen anbieten.
- Bedürfnisse & Erwartungen: Eigene Anliegen erkennen und aussprechen.
- Perspektivwechsel: Andere Sichtweisen verstehen, ohne die eigene aufgeben zu müssen.
- Feedback: Klar, konkret und wertschätzend Rückmeldung geben und annehmen.
- Schwierige Gespräche: Unangenehme Themen frühzeitig ansprechen und im Dialog bleiben.
- Praxis & Transfer: Mit konkreten Gesprächssituationen aus dem Arbeitsalltag arbeiten und neue Kommunikationsmöglichkeiten ausprobieren.
Kommunikation erleben
e nach Ziel können wir auch hier Küche oder Outdoor als Erfahrungsraum nutzen. Dabei wird schnell sichtbar, wie Informationen weitergegeben werden, welche Annahmen wir treffen, wer nachfragt – und was passiert, wenn etwas ganz anders verstanden wurde als beabsichtigt.
Gute Kommunikation bedeutet für mich nicht, immer die richtigen Worte zu finden. Sondern so klar zu sprechen und so aufmerksam zuzuhören, dass echtes Verstehen möglich wird.
Du möchtest den Workshop für dein Team oder Unternehmen gestalten?
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Agile Cooking
Agiles Warenkorbkochen als Übungsfeld für Agiles Projektmanagement und Teambuilding
Beim Teamkochevent "Agile Cooking" erleben Sie agiles Arbeiten hautnah. Inspect & Adapt, iteratives Arbeiten und die Vorteile der Retrospektive werden spielerisch in der Küche erfahrbar. In Teams mit klar definierten Rollen kochen Sie ein leckeres Menü, während das Kanban Board die Abläufe visualisiert. So stärken Sie nicht nur die Zusammenarbeit, sondern optimieren auch Prozesse und erleben den Mehrwert agiler Methoden in Aktion. Auf Wunsch reflektieren wir gemeinsam, wie sich Scrum-Elemente in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Und das Beste: Neben neuen Erkenntnissen genießen Sie köstliches Essen und gute Gespräche!